
In dieser Rubrik findest Du wissenswertes rund um das Thema Ausbildung & Umschulung im E-Commerce.
Du möchtest gern im E-Commerce arbeiten oder später Deinen eigenen Webshop aufmachen?
Dann lohnt es sich, vorher intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und den Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im E-Commerce (IHK) zu erlernen.
Das heißt:
Aus welchem Grund sollte man nicht einfach so einen Onlineshop eröffnen und damit Geld verdienen, fragst Du Dich?
Das ist eigentlich ganz einfach.
Um E-Commerce erfolgreich zu betreiben, solltest Du Dir erst einmal die Basics aneignen.
Der Ausbildungsberuf zum Kaufmann/-frau im E-Commerce ist recht neu im Vergleich zu vielen anderen Ausbildungen in Deutschland.
Erst im Jahr 2017 wurde hierfür ein eigenes Berufsbild geschaffen.
Dies war erforderlich, da sich die Entwicklung zum E-Commerce weiterhin beschleunigte und Fachkräfte in diesem Beruf erforderlich sind.
Die Ausbildung als auch die Umschulung im E-Commerce vermitteln das grundlegende Fachwissen, welches es benötigt, um im Internet erfolgreich zu verkaufen.
Häufig lese ich im Internet die Frage, ob es sich hierbei um eine schwere Ausbildung oder Umschulung handelt.
Jeder definiert schwer etwas anders. Es gilt einfach, die Pobacken zusammenzukneifen und zu lernen.
Meine Oma sagt immer:
Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Das sollte man wissen. Man muss sich mit den einzelnen Themenfeldern intensiv auseinandersetzen. Egal, wie Alt man ist.
E-Commerce ist mehr als nur auf den Button »Kostenpflichtig Kaufen« zu drücken.
Und selbst bei der Beschriftung des Buttons gilt es rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Das findest Du bei mir unter der Kategorie Sicher im Internet.
Und viele fragen sich letztendlich, ob es sich lohnt, die Ausbildung oder Umschulung im E-Commerce anzugehen.
Hierzu von meiner Seite aus ein klares:
Ja. Es lohnt sich definitiv.
Wie in jedem Beruf heißt dies während und nach der Ausbildung / Umschulung, aber auch Arbeit.
Egal, in welchem Bereich man dann genau tätig wird. Diesen Beitrag schreibe ich z.B. nach einen 8 Stunden Arbeitstag und bin lande heute ca. bei 12 Stunden. 4 Davon sind jedoch »Ehrenamt«.
Faire und neutrale Informationen aus Erfahrung im E-Commerce.
Viele wünschen sich später im Marketing tätig zu werden.
Warum denn nicht? Das ist der Einstieg!
Andere wiederum sehen im Einkauf ihre stärken und verhandeln gern mit Lieferanten. Sind für das Thema Logistikmanagement offen…
Weitere sehen sich als richtige Vertriebler und haben sehr gute Warenkenntnisse. Einige lieben die Thematik Controlling und KPIs.
Ich habe davon gehört, das einige sich eventuell sogar später in Richtung Developer und Website-Erstellung (Anpassung und Implementierung) entwickeln wollen.
Und nun noch das ganze Thema rund um KI im E-Commerce.
Ich kann Dir zumindest eines versprechen.
Langeweile kommt echt selten auf.
Und wenn Du ein paar Jahre Berufserfahrung hast und gern Personalverantwortung übernimmst, dann steht Dir auch der Weg offen z.B. E-Commerce Manager zu werden. Damit steigt auch das Gehalt!
Mit Verantwortung und Expertise in diesem Beruf.

Eine Ausbildung im E-Commerce ist erforderlich um sich umfassende Kenntnisse im Bereich des digitalen Handels anzueignen.
Folgende Gebiete umfasst die Ausbildung:
Diese Themen, werden u.a. in der Ausbildung behandelt auf Basis eines Lehrplanes.
Aus diesem Grund sollten folgende Dinge vorhanden sein:
Eine Ausbildung zu beginnen und erfolgreich zu beenden.
Weiterhin sind folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten durchaus Vorteilhaft:
Aufgrund meiner Erfahrung kann ich berichten, dass viele ein falsches Berufsbild haben. Primär dient eine Ausbildung im E-Commerce dem Fachkräftemangel in diesem Bereich entgegenzuwirken.
Eine geplante Selbstständigkeit wird NICHT durch eine Ausbildung vermittelt. Die Grundlagen hierfür werden jedoch sicherlich geschaffen.
Es gilt auch, sich darauf einzustellen, sich im Lager einmal die Hände schmutzig zu machen, insofern dies betrieblich erforderlich ist. Die Tätigkeit findet nur »überwiegend« in einem Büro statt.
Gerade bei größeren Omni-Channel Unternehmen (SMXO-Modell) sollte einem das klar sein. Auch, wenn viel am PC geschehen muss.
Zudem stellt es häufig keine reine Home-Office-Tätigkeit dar. Weder in der Ausbildung, noch im anschließenden Berufsleben. Dies liegt an individuellen Vorgaben der Arbeitgeber.
Im Anschluss dieser Ausbildung ist es, wie in jedem Beruf möglich sich fortzubilden oder zu spezialisieren. Auch eine berufliche Selbstständigkeit kann durchaus später angestrebt werden.
Diese Aussagen sind offen, ehrlich und korrekt. Damit jeder für sich selbst entscheiden kann:
»Passt dieser Beruf zu mir?«
Als Kaufmann/-frau im E-Commerce (IHK) wirst Du einen anerkannten Beruf erlernen. Damit bist Du aber weder Influencer noch ein Marketer.