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Der Einsatz von Influencern sollte aus Unternehmenssicht sehr gut durchdacht werden.
Bei der wachsenden Anzahl an Influencern fällt es Unternehmen zunehmen schwerer, den passenden Influencer für das eigene Business auszumachen.
Immerhin steht auch das Image des Unternehmens mit einer falschen Auswahl auf dem Spiel.
Und Du weißt ja. Image ist eben alles.
Die Auswahl eines geeigneten Influencers
Aus oben genannten Gründen ist es für ein Unternehmen nicht immer leicht auszumachen, welcher Influencer für einen infrage kommen könnte.
Hierzu möchte ich Dir gern ein paar Dinge an die Hand geben, welche Du beachten solltest, bevor Du dich für eine Kooperation mit einem Influencer entscheidest.
- Betrachte Dein Portfolio, welches Waren oder Dienstleistungen beinhaltet. Frage Dich an dieser Stelle selbst:
» Wer könnte sich aus eigener Überzeugung mit meinem Produkt oder der Dienstleistung identifizieren? «
Damit meine ich nicht, wer ist in dieser Branche tätig und wie viele Follower besitzt diese Person. Nein.
Wie engagiert ist der Influencer selbst und nicht die Engagement-Rate seiner Follower.
Im Idealfall findest Du jemanden, welcher auch langfristig Deine Werbebotschaft mitträgt und das Produkt auch wirklich »liebt«.
Du willst doch keinen Schlafwagenfahrer, sondern eine Person mit Power und Ausdauer. Niemand, welcher bis 10 Uhr durchschläft und dann ein Video herunterleiert. - Werft einen Blick auf Deine Zielgruppe. Das gilt für alles im Marketing und erst recht bei der Suche nach dem passenden Influencer.
Besonders die demografischen Werte sind interessant.
Dann aber auch nicht das Portfolio schon wieder vergessen.
Ein Mittel für Rheuma und die Zielgruppe ist 50+. Frage Dich nochmals, ob ein 20-jähriger Influencer hier wirklich Sinn macht?
Ich meine nicht. Mir fällt sofort ein ehemaliger Basketball Spieler ein. Denk somit auch an das Thema Crossmedia-Marketing.
Eventuell ist diese Person nicht nur auf Facebook oder YouTube zu finden?
Bezugnehmend auf den bekannten Basketballer, weißt Du mit Sicherheit, um die TV-Werbung und wie dieser mit dem Unternehmen erwachsen wurde.
Perfekt für eine Zielgruppe, welche in die Zukunft plant und auch Ihre finanziellen Sicherheiten beachtet. - Du hast doch sicherlich auch Internet?
Davon sollte man ausgehen, wenn man plant, einen Influencer in das eigene Marketing-Konzept zu integrieren.
Also auf geht es. Schaue, was Du über Deinen Wunschkandidaten herausfindest. Werde zum Stalker.
Check nicht nur, wie viele Follower diese Person hat. Lass Dich keinesfalls von einer Engagement-Rate blenden.
Wir alle wissen. Zahlen kann man fälschen.
*Das sagen auch im übrigen die 3 Millionen Leser meines Blogs.

Weitere Hinweise zum Einsatz von Influencern
Das SEO-Tool hat mich gerade beim schreiben ausbremst.
Der Absatz ist ohne Zwischenüberschriften zu lang. Ich halte mich einfach einmal daran.
Wir alle wissen, es ist ein verdammt schnelllebiges Geschäft.
Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Dies betrifft meines Erachtens vor allem ein Marketing-Konzept.
Influencer finanzieren mit Ihren Posts Ihr Einkommen.
Für Unternehmen mit X Tausend Mitarbeitern kann es um die Existenz gehen.
Ein Schnellschuss in den heutigen Zeiten kann gravierende Folgen haben und wird hart bestraft.
Gerade auf Social-Media Plattformen ist ein Shitstorm nichts unwahrscheinliches.
Da hilft weder ein Risikomanagement – noch Krisenmanagement.
Wenn das Kind einmal in den Brunnen gefallen ist. Den Rest kennst Du. Lies Dir meine Tipps zum Einsatz von Influencern genau durch.
Strategie heißt eben nicht operative Prozesse.
Es bedeutet vorausplanen und das am besten über Jahre und Jahrzehnte. Ein Shitstorm kann sich auf die Außendarstellung eines Unternehmens mit unvorhersehbaren Folgen auswirken.
Diese kann massiv beschädigt werden. Konsumenten sind zunehmend sensibel und auf lange Zeit nachtragend.
Öffentliche Aussagen von Influencern
Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich bei den meisten Influencern ebenso um Menschen handelt.
Zumindest insofern es sich nicht um einen virtuellen Influencer handelt, welcher mit KI erstellt wurde.
Menschen haben Emotionen und treffen auch hin und wieder mal ungeschickte Aussagen, bzw. funktioniert das Sender und Empfänger-Modell nach Schulz von Thun nicht so richtig.
Die hohe Reichweite von Influencern hat viele Vorteile, aber eben auch Nachteile.
Wie oben geschrieben können die Folgen aus Sicht eines Unternehmens nicht nur positive Aspekte beinhalten, sondern auch das gegenteilige bewirken.
Zu den negativen Folgen, welche Durch Influencer in der Öffentlichkeit getätigt werden zählen unter anderem.:
- Der Verlust der Stammkundschaft. (Die Zielgruppe verbindet das Unternehmen mit dem gewählten Influencer)
- Die Außendarstellung des Unternehmens kann massiv beschädigt werden. (Die Reputation im Internet hat eine höhere Relevanz als im Jahr 2000)
- Damit einhergehend keine steigenden, sondern sinkende Umsatzzahlen. (Da wo Licht ist – ist eben auch Schatten)
- Auswirkung auf eigene Kooperationen und Distributoren. (Manche Aussagen hallen lang nach… Siehe bekannter Musiker an Hotelrezeption)
Das sind nur einige Beispiele, welche es aus Sicht eines Unternehmens beim Einsatz von Influencern zu beachten gilt.
Es gilt festzuhalten, das es bei den Auswahlkriterien von Influencern einiges zu beachten gilt.
Im Rahmen der Außendarstellung und des Image eines Unternehmens gilt es die zentrale Frage zu klären:
Ist meine Auswahl geeignet, um meine Werbebotschaft im Kontext meiner Markenstrategie in die Öffentlichkeit zu tragen?
Dies setzt auch grundlegende Aspekte der Kommunikation voraus, welche den Umgangston, die Höflichkeit und insbesondere den Respekt beinhaltet.
Wenn Du noch mehr über das Thema erfahren willst schaue hier: Influencer-Marketing

