Was sind Conversions bzw. was ist die Conversion-Rate?
Bei der Conversion-Rate handelt es sich, um eine ganz klassische KPI im E-Commerce, welche neben der Bounce-Rate eine wichtiges Messgröße der Perfomance einer Website oder auch einer Kampagne darstellt. Doch was ist eine Conversion? Dies kann der Kauf eines Produkts, das Ausfüllen eines Formulars oder das Abonnieren eines Newsletters sein.
Conversion Rate Optimierung: Der Schlüssel zu mehr Umsatz
Die Conversion Rate Optimierung (CRO) ist ein entscheidender Prozess für jedes Online-Geschäft. Sie zielt darauf ab, die Anzahl der Website-Besucher, die eine gewünschte Aktion durchführen, zu maximieren. Jedem Betreiber eines Webshop oder Dienstleister ist daran gelegen das maximale an potential auszuschöpfen damit die generierten Leads die gewünschten Ergebnisse generieren.
Warum ist Conversion Rate Optimierung wichtig?
- Steigerung des Umsatzes: Eine höhere Conversion Rate bedeutet primär mehr Umsatz ohne zusätzliche Marketingkosten. Dennoch sind sicherlich Investitionen in IT und auch Zeit erforderlich damit es ein Erfolg wird.
- Effiziente Nutzung des Traffics: Sie nutzen den bestehenden Traffic optimal aus, was kosteneffizienter ist als neue Besucher zu gewinnen. Wie unter der Einleitung formuliert geht es bei der CRO darum die vorhandenen Leads effektiver zu einer Handlung zu führen. Es stellt die Grundlage dar den Funnel besser auszuschöpfen.
- Verbesserte Benutzererfahrung: CRO führt oft zu einer besseren Benutzererfahrung, was wiederum zu höherer Kundenzufriedenheit und Loyalität führt. Die Optimierung der Conversion Rate stellt somit auch für den Nutzer einen Mehrwert dar. Neben den Vorteilen für das Unternehmen ergeben sich hierbei auch Vorzüge auf Seiten der User, welche unten aufgeführte Beispiele positiv Wahrnehmen.
Ihr seht das einige Punkte dafür sprechen sich mit der Optimierung der Conversion Rate in einem Webshop auseinanderzusetzen.

Schritte zur erfolgreichen Conversion Rate Optimierung
- Datenanalyse: Verwende Analysetools (Datenschutzkonform!), um das Verhalten deiner Besucher zu verstehen. Welche Seiten besuchen sie? Wo springen sie ab? Ohne Datenanalyse arbeitest Du quasi blind. Die KPIs richtig anzuwenden gehört zum Performance Marketing. Und auch CRO (Conversion Rate Optimierung) zählt hierzu.
- A/B-Tests: Teste verschiedene Versionen deiner Website, um herauszufinden, welche am besten konvertiert. Ändere nur ein Element pro Test, um klare Ergebnisse zu erhalten. Insofern mehr als 2 Varianten vorliegen handelt es sich hierbei um Multivarianten-Tests.
- Optimierung der Ladezeit: Eine schnelle Website verbessert die Benutzererfahrung und kann die Conversion Rate erheblich steigern. Verschiedene Tools können hilfreiche Einblicke geben. Am besten greift Du hierzu auf die Developer Tools von Google zu. Das geht entweder über https://pagespeed.web.dev/ oder auf der Website selbst mittels F12. Unter Lighthouse findest Du alle relevanten Informationen.
- Klare Call-to-Actions (CTAs): Deine CTAs sollten auffällig und eindeutig sein. Verwende aktive Sprache und stelle sicher, dass der Nutzen für den Nutzer klar ist. Dies betrifft auch den Aufbau des Check-Out Prozesses. Hier gilt es neben den aussagefähigen CTAs auch die Strategie des Tunneling anzuwenden, um alle ablenkenden Elemente auszublenden.
- Vertrauenssignale: Integriere Kundenbewertungen, Testimonials und Sicherheitszertifikate, um das Vertrauen der Besucher zu gewinnen. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig Sicherheit präsent darzustellen. Viele User haben bereits negative Erfahrungen im Internet gesammelt. Trusted Elemente tragen dazu bei, das Vertrauen in dich und dein Angebot zu stärken. Echte Kundenbewertungen untermauern dieses nochmals und steigern die Conversion Rate nachweislich.
- Mobile Optimierung: Stelle sicher, dass deine Website auf mobilen Geräten genauso gut funktioniert wie auf Desktops. An vielen Stellen erwähne ich den Faktor des responsive Web-Design und die Wichtigkeit. Ich weise nochmals darauf hin, dass die Darstellung auch getestet werden muss und es weniger ratsam ist sich auf die Angaben der Engine bzw. der Softwareausschreibung zu verlassen.
Dies sind nur einige Punkte, welche zu einer Steigerung der Conversion Rate beitragen. Hinzu kommt eine sehr mühevolle und stätige Arbeit an der Website bzw. dem Webshop. Denn gerade entsprechender Content mit Mehrwert bietet die Möglichkeit die Conversion Rate einer Website signifikant zu erhöhen. Diese Punkte sollen lediglich als Überblick dienen.
Häufige Fehler bei der Conversion Rate Optimierung
- Keine klare Zielsetzung: Ohne klare Ziele ist es schwierig, den Erfolg Ihrer Maßnahmen zu messen. (SMARTIE-Fomel). Mittels Kennzahlen, ist es ohne weiteres Möglich die Entwicklung exakt nachzuvollziehen und an den entsprechenden Stellschrauben zu drehen. Hin und wieder haben Änderungen einen negativen Effekt. Sieh es aber positiv. Reagiere umgehend darauf und passe es an.
- Zu viele Änderungen auf einmal: Dies kann zu unklaren Ergebnissen führen. Führe Änderungen schrittweise durch. Dies bezieht sich nach meinen Erfahren insbesondere auf SEO-Optimierungen. In jedem Falle benötigt auch die große Suchmaschine immer etwas Zeit. Insofern Du an dieser Stelle keine Geduld aufbringen kann und erneut Änderungen initiierst wirkt sich dies Kontra-Produktiv auf die gewünschten Ergebnisse aus.
- Vernachlässigung der Zielgruppe: Optimierungsmaßnahmen sollten immer auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Zielgruppe abgestimmt sein. Die Anpassungen, welche Du im Rahmen von CRO durchführst sollten immer in Hinblick auf den Anwender erfolgen. An dieser stelle ist es weniger ratsam lediglich deine Vorstellungen und Ideen umzusetzen ohne hierbei die Zielgruppe zu berücksichtigen.
Conversions aus meinem Buch (aus Käufersicht)
Untertitel: Definierte Ziele verfolgen
Eine humorvolle Darstellung aus der Käufer Sicht…
Werde auch du zu einer Conversion! Konvertiere, wo immer es nur geht. Aber vergiss die Konversation dabei nicht. Interagiere mit deinem Gegenüber. Lass den Webshop-Betreiber Angst spüren.
»Klicke nicht sofort.«
Die Heatmap könnte dich zwar verraten …
… aber du verweilst einfach etwas.
Du wartest. Zeigst keinerlei Reaktion.
Das macht den Betreiber verrückt. Du verfälschst einfach seine Daten. Die Verweildauer steigt. Und auch die Suchmaschine sieht es als positiven Indikator. Du lässt dich hin und wieder einmal blicken. Aber du verfälschst weiter. Seine Daten verlieren an Wert. Dein Anteil daran steigt.
»Wie an der Börse.«
Du musst wie ein Chamäleon agieren. Nein! Du musst zu diesem werden! Auch beim EyeTracking wird er somit keine Chance haben, an wertvolle Daten von dir zu gelangen. Melde dich mit verschiedenen Geräten an. Mit deinem Smartphone, dann mit dem PC. Aber nicht aus demselben Netz! Ändere deine ID! Verschleiere Sie! Taste dich voran im Dunkel der Nacht. Aber gibt Acht! Ja mindestens, besser neun verschiedene Standorte an.
Verlaufe dich nicht! Und wenn du am Bahnhof stehst, warte nicht auf das Schiff. Es findet dich nicht! Bleibe immer im Hintergrund. Backend! Auch wenn du keinen Zugang besitzt. Frontend! Halte dich zur Ablenkung vordergründig im Hintergrund auf.
»Da fällst du nicht auf.«
Schau dir unbedingt noch die Rubrik Sicher im Internet in meinem Blog an.
Foto(oben): Pixabay / Pixabay Lizenz (Frei)
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