Ein kleiner Beitrag zur Headline Kaufmann im E Commerce IHK und KI aus verschiedenen Perspektiven außerhalb meiner bereits vorgeplanten und bewusst unstrategischen Beiträge.
Denn KI ist für das Berufsbild in Zukunft ein elementarer Bestandteil und wird auch schon heute von der IHK in Prüfungsfragen abgefragt.
Doch zuerst zum Unterricht.
Einsatz von KI durch Schüler
Als ich im Oktober 2022 meinen Job als Ausbilder für den Beruf Kaufmann/-frau im E-Commerce IHK angefangen habe, war mir die Tragweite des Einsatzes kaum bewusst.
Zumal ich mich primär zuerst in die Rolle eines Ausbilders finden musste und zu dieser Zeit weniger mit KI Kontakt gekommen bin.
Maximal durch meine geheime Leidenschaft SiFi-Filme…
Gleichzeitig war es etwa der Zeitpunkt, in dem KI massentauglich wurde und immer mehr Schüler sie nutzen.
Sei es zur Bilderstellung oder zum verfassen von Texten.
Unabhängig davon, dass heute ein LLM (Large Language Model) bei meinem Arbeitgeber für die Schüler integriert und auch proaktiv genutzt werden soll.
Doch ich sehe auch die Schattenseiten, zumindest, was die Aneignung von Wissen betrifft. Viele Schüler nutzen KI weniger zur Überprüfung oder Optimierung.
Ein großer Teil nutzt es, um Ergebnisse zu präsentieren ohne den Inhalt zu reflektieren.
Für mich als Einsteiger im Bereich berufliche Bildung scheint das höchst problematisch.
Ergebnisse ohne Fehler und somit einen Beruf lernen – ohne diesen zu verstehen.
In diesem Falle ist der Bindestrich von mir. Und auch die Gedanken. Sie hinterfragen die Antworten weniger. Und genau das ist jedoch erforderlich damit es verstanden wird.
Am Ende bin ich zum Glück ein Mensch. Ich rede ungern über einen Intellekt. Ich rede über Sprache. Und sicherlich kann ich nachvollziehen ob Unterschiede auftreten. Zwischen der Wortwahl von Menschen im Unterricht und dann in einem eingereichten Report.
KI wird von vielen Schülern nicht als Lernhilfe, sondern als „Ergebnislieferant“ genutzt.
Dadurch entstehen saubere Lösungen ohne Verständnis.
Genau das kollidiert mit dem Anspruch der Ausbildung und erst recht mit den IHK Prüfungen, die zunehmend auf Verstehen, Einordnung und Transfer abzielen.

Kaufmann/-frau im E-Commerce die IHK und KI-Fragen
Natürlich lese ich auch immer die „alten“ Prüfungen des Ausbildungsberufes. Dabei ist mir aufgefallen, dass vermehrt Fragen zum Thema KI auftreten.
Genauer gesagt: der Einsatz von KI im E-Commerce. Unabhängig von diesem kompakten Beitrag, welchen ich soeben verlinkt habe, werden die Fragen zunehmend reifer und auch praxisnah.
Auf der anderen Seite erfordern diese Fragen tieferes Wissen und Verständnis vom E-Commerce und sehr aktuellen Themen, welche weder in einem Lehrbuch nachgeschlagen werden noch mit einer KI in einer Prüfung gelöst werden können.
Zugelassen sind:
- Stift
- Austrennbares Papier
- Nicht programmierbarer Taschenrechner
Damit wird es sportlich gewisse Fragen zielgerichtet und korrekt zu beatworten.
Die IHK denkt KI bereits systemisch mit, während ein Teil der Lernenden sie eher funktional nutzt.
Das führt zwangsläufig zu einer „Lücke“ zwischen scheinbarer Kompetenz und tatsächlichem Wissen.
Ausbildung und Weiterbildung im E-Commerce IHK und KI Fragen
Erst in der letzten AP1 von Herbst 2025 stellte sich eine sehr spezielle Frage nach Bildern.
Tendenziell wäre ich am Anfang auch bei KI genierten Einsatz gewesen. Doch im Kontext mit dem Urheberrecht konnte nur eine Antwort richtig sein. Jene, mit lizensierten Bildern.
In meinem Beitrag zum Thema EU AI Act und was auf uns zukommt bin ich auf KI generierte Bilder eingegangen. An dieser Stelle muss mich geistig auch immer „refreshen“.
Diese Website hier hat rein gar nichts mit einem normalen Unternehmen gemein oder dem Referenzunternehmen, welches die IHK in Prüfungen verwendet.
Und ich muss sagen:
Zum Glück gelten für mich andere Gesetzmäßigkeiten.
Selbst, wenn ich mich an die Grundsätze wie zum Beispiel Urheberrecht, Markenrecht, Datenschutz oder Anbieterkennzeichnung (Impressum) halten muss, gelten für Unternehmen oder Konzerne andere Spielregeln.
Die IHK kann somit immer wieder neue Fragen zum Einsatz von KI im E-Commerce stellen. In Verbindung mit dem Check-Out Prozess oder der Bonitätsprüfung.
Damit ich zumindest etwas korrektes als Antwort geben kann muss ich beide Begriffe und „Systeme“ kennen und verstehen.
Sonst ist es auch schwer möglich eine passende Lösung in einer offenen Frage zu formulieren.
Ich hoffe Du siehst, auf was dies hinausläuft.
Kennen und Verstehen sind zwei paar Schuhe.
Das soll an dieser Stelle keinesfalls bedeuten, ich könnte jede IHK-Frage selbst lösen. Das wäre anmaßend! Es handelt sich um eine Prüfung, welche bewusst so gestaltet ist, dass diese Hindernisse aufweist.
Häufig auch fern von der wirklichen Praxis im E-Commerce und sehr theoretischer Natur. In Summe soll dieser Beitrag darauf sensibilisieren immer wieder den Markt des E-Commerce und den Einsatz von KI zu hinterfragen und zu durchdenken!
E-Commerce IHK und KI und der Ausbilder
Nutze ich als Ausbilder KI?
Sicherlich nutze ich KI. Das hat viele Gründe. In meinem Job muss ich mich diesem Thema annehmen. Ich nutze es häufig zur Unterstützung bei der Erstellung des Content.
Überwiegend Texte mit ChatGPT und spezifischer, sowie durch Unternehmensvorgaben vorgesehenem Copilot. Zusätzlich auch Agenten, welche spezifische Aufgaben übernehmen, und für die zukünftige Learning Journey arbeite ich mich in neue KI-gestützte Lernformate ein. Das bleibt nicht aus, damit ich am Ball bleibe.
Privat hingegen generiere ich Bilder mit Canva. Wissend um die Tatsache, dass es zig verschiedene KI-Tools für verschiedene Anwendungen gibt. Ich nutze das, was ich für meinen Blog brauche. Zudem nutze ich natürlich LLM für die Erstellung von Beiträgen hier oder meine Seite Schall und Rauch Marketing.
Für mich gilt dennoch:
Kreativität vor Produktivität
Am Ende soll alles meine Handschrift tragen. Zudem muss ich auf Arbeit verstehen, wie KI funktioniert und auch die ethischen Werte einhalten. Gleiches gilt für mich privat.
Ethik vor Business.

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